Rassebeschreibung


Wann immer ein Hovawart zu sehen ist, kommt zunächst die Frage..."ist das ein Goldi". Nein, das ist ein Hovawart. Nächste Frage ist dann..."ein Hovawas? Nun, der Hovawart Hund ist eine  relativ junge Hunderasse, auch wenn er bereits im 13. Jahrhundert  beschrieben wurde. Der Name bedeutet allgemein "Hofwächter" und als solche sind sie auch zu sehen. Ihr Jagdtrieb ist er sehr gering ausgebildet, sein Willen den Hof und das Haus, vor allem aber sein Rudel zu beschützen, ist einzigartig. Die heute überwiegenden Farben, blond, schwarz und schwarzmarken, sind nicht allein die Ursprungsfarben. Durch Einzüchtung verschiedener Rassen in den Hovawart,  kann es auch zu weißen Flecken an Brust oder Pfoten oder auch zu rötlich schimmernder Unterwolle kommen. Einige Zuchtvereine sprechen dann von "Fehlfarben".

Wir vertreten eher die Zuchtergebnisse von K.F. König, der die Meinung vertritt, dass es beim Hovawart eigentlich keine Fehlfarben gibt. Selbst Farben wie das Berliner Blond sind Zuchterfolge von K.F. König, die unter keinen Umständen vom Menschen weggezüchtet werden sollte, wie es einige Hovawartzuchtvereine  gerne hätten. Uns ist relativ egal wenn unser Hunde einen weißen Fleck haben, oder rotblond sind.

Beschreibung 

 

Der Hovawart hat einen mittelgroßen, kraftvoll gestreckten Körper . Der Kopf ist kräftig mit breiter, gewölbter Stirn, braunen Augen und dreieckigen Hängeohren. Das auffällige Haarkleid ist lang und leicht gewellt, in drei unterschiedlichen Farben: Schwarzmarken , Blond und Schwarz. Die Geschlechtsunterschiede sind deutlich erkennbar. Der Rüde hat eine Widerristhöhe von 63 bis 70 cm gegenüber der Hündin mit 58 bis 65 cm, deren Kopf auch schlanker ist. Bei richtiger Pflege ist der Hovawart ein robuster, gesunder Hund. Eine strenge Zuchtauslese hat dazu beigetragen, dass der Anteil der Hunde mit  (HD) auf einen geringen Prozentsatz zurückdrängt werden konnte. Eine Verwechslung ist insbesondere bei schwarzen Hovawart-Hündinnen aufgrund der schlanken Form mit dem Flat Coated Retriever möglich. Blonde Hovawarte werden von nicht mit der Rasse vertrauten Personen häufig mit Golden Retrievern verwechselt.

 

Wesen 

 

Vom Wesen her ist der Hovawart eine starke Persönlichkeit. Konsequenz in der Erziehung und viel Zeit sind deshalb ein Muss. Er ist sehr wachsam und anhänglich, aber sensibel und Geselligkeitsbedürftig. Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden. Der Hovawart als „Gebrauchshunderasse“ möchte beschäftigt werden, am besten täglich, sonst kann es leicht passieren, dass er sich seine „Aufgaben“ selbst sucht. Der Hovawart gilt als „Spätentwickler“. Seine Wesensentwicklung ist erst im Alter von drei Jahren weitgehend abgeschlossen. Geeignet ist er für fast alle sportlichen Unternehmungen, egal ob zum Beispiel als Jogging-oder  Reitbegleiter, als  Fährten-oder Rettungshund.


Das mir der Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch,sei Sünde? 

Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. 



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